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Errichtung von Windenergieanlagen im Stadtgebiet von Kalkar

Am Donnerstag, den 4. Dezember 2014, 18:00 Uhr findet die nächste Sitzung des Bau-, Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschusses im Rathaus statt. Drei von vier Tagesordnungspunkten behandeln den Ausbau der Windenergie im Stadtgebiet von Kalkar. 1.     Vorstellung der 57. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Kalkar – Planungsrechtliche Steuerung von Windenergieanlagen (DS-Nr. 10/60). 2.     Antrag zur Errichtung und zum Betrieb einer Windkraftanlage gem. §4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vom 22. Oktober 2014 für den Standort Flurstück 22, Flur 3, Gemarkung Neulouisendorf (DS-Nr. 10/61). 3.     Antrag zur Errichtung und zum Betrieb einer Windkraftanlage gem. §4 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vom 22. Oktober 2014 für den Standort Flurstück 92 und 160, Flur 3, Gemarkung Neulouisendorf (DS-Nr. 10/62). Die in 2014 vom Planungsbüro WoltersPartner überarbeitete 57. Änderung des Flächennutzungsplanes weist nun Konzentrationszonen für Windenergieanlagen in Neulouisendorf (ehemals Suchraum VI), zwischen Kalkar und Hönnepel (Suchraum III, nördlich und südlich der Rheinstraße), zwischen Niedermörmter und dem Werk von Pfeiffer & Langen (Suchraum X), sowie östlich von Appeldorn (Suchraum VIII), in der Nähe der Ende 2013 neu errichteten Windenergieanlage. Die beiden neu beantragten Standorte in Neulouisendorf liegen [mehr…]
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Einige Erläuterungen zum Thema „Sanierung der Brücke auf dem Wanderweg Kalkar – Wissel“

Die Brücken der Stadt Kalkar sind vor ca. zehn Jahren einer umfangreichen Überprüfung unterzogen worden. Es wurde daraufhin ein Gesamtkonzept zu den erhaltenden bzw. Neubaumaßnahmen erstellt. Seither sind circa 2 bis 3 Brücken jährlich instand gesetzt worden. Die dafür benötigten Gelder wurden jeweils in den Haushaltsplanungen berücksichtigt. Da ein Gesamtkonzept beschlossen worden war, wurden keine weiteren Beratungen in dem Bau-, Planungs-, Verkehrs und Umweltausschuss anberaumt. In dem vom „alten Rat“ verabschiedeten Doppelhaushalt für die Jahre 2014 / 2015  wurden die Kosten für die Sanierung der Brücke über den Kanesgraben auf dem Wanderweg zwischen Kalkar und Wissel mit € 195.000 berücksichtigt. Für die Maßnahme wurde zuvor ein Konzept unter Einbeziehung des Deichverbandes, des Kreises Kleve, eines Ingenieurbüros und der Stadt Kalkar erarbeitet. Auf dieser Grundlage erfolgte die Ausschreibung und Vergabe. Diese Maßnahme ist diejenige mit dem bislang größten finanziellen Aufwand. Eine Beratung fand wegen des Jahre zuvor beschlossenen Gesamtkonzepts nicht mehr statt. Das sind die Fakten. Die kontroverse Diskussion, insbesondere in den sozialen Medien, zeigt im Nachhinein auf, dass eine Beratung über das Projekt in dem [mehr…]
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Kalkars Kommunalpolitiker bei Karbonika in Kehrum

Zu Besuch beim Kehrumer Unternehmen Karbonika waren Mitglieder des Rates der Stadt Kalkar und der dort vertretenen Parteien und Wählervereinigungen. Von der Geschäftsleitung wurde ihnen der dort stehende Prototyp einer innovativen Anlage zur Verwertung von Biomasse vorgestellt. „Das ist ja fast wie im Märchen, wo Stroh zu Gold gesponnen wird“, zeigte sich ein Teilnehmer offensichtlich von der eingesetzten Technik und der Leistungsfähigkeit des heimischen Betriebs überrascht. „Das Verfahren, das wir hier umsetzen ist nicht neu, aber von uns wiederentdeckt und perfektioniert worden“, gestand Alfons Kuhles, Landwirt, Mitentwickler und einer der Firmeninhaber. Karbonika wandelt mit einer Hydrothermalen Carbonisierungsanlage (HTC-Technik) Biomasse mittels Druck und Temperatur in Kohle um. „Wir machen in unserem Reaktor in einigen Stunden eigentlich nur das, wofür die Natur Millionen Jahre benötigt“, lautet die Erklärung für die Vorgänge in der HTC-Anlage. Grundsätzlich sei es mit der in Kehrum gebauten Anlage möglich, aus jedem organischen Abfall Torf, Braunkohle oder Steinkohle herzustellen. Derzeit mache man Untersuchungen und Probeläufe mit unterschiedlichen Materialien. Eine Besonderheit der Kehrumer Anlage ist zum Beispiel, dass kein Produktionsabfall entstehe. Selbst das beim [mehr…]
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FORUM vor Ort…

Am Montag, den 17. November, machte FORUM vor Ort „Station“ in der alten Schule im Ortsteil Emmericher Eyland. Hubert Hell begrüßte die zahlreich erschienen Bürger und Dirk Altenburg ließ die vergangenen Monate seit der Gründung des FORUMs am 03.Februar, über die erfolgreiche Wahl am 25. Mai, die arbeitsreiche Sommerpause, bis zur Veranstaltung mit dem Stadtsoziologen Hans Hoorn Revue passieren. Es folgte ein lebhafter Informationsaustausch mit den Erwartungen an die Politik, Anregungen und nicht zuletzt den Wünschen der Bürger vom Emmericher Eyland. Die Bürger sehen ihre Anliegen in den Ortsteilen außerhalb Kalkars nicht ausreichend berücksichtigt. Die Verwaltung kümmert sich primär um den Stadtkern und dort auch oft mit nicht nachvollziehbaren Maßnahmen. Die Poller und die unzureichend Barrierefreiheit auf dem Marktplatz sind ein Dauerthema. So wären Querungen, welche in das Kieselpflaster gefräst und geschliffen werden eine wünschenswerte Alternative zu aufwendigen Neuanlagen. Ebenso bergen die Poller ein ständiges Beschädigungspotential für die Stoßfänger der Autos. Die Autofahrer nutzen die Altkalkarer Straße und die Hanselaer Straße überwiegend zum Durchgangsverkehr. Eine entsprechende Beschränkung oder Änderung in der Verkehrsführung könnte schnell Abhilfe [mehr…]
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Pressemitteilung

Alles in Ordnung in Kalkar! Aus Sicht der CDU  und des Bürgermeisters sind viele Gegebenheiten in Kalkar hinzunehmen und ohne Alternative. Keine Anstrengungen, keine Ideen, aber unverhohlene Häme des Fraktionsvorsitzenden der CDU, Klaus-Dieter Leusch, über Aktionen, welche die Bürger zu mehr Engagement für ihre Stadt anregen sollen; dies ist die Antwort auf den unverbrauchten Gestaltungsdrang des FORUMs Kalkar. Gerade in Zeiten leerer Kassen gilt es, mit den geringen zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln um die freiwillige Mitarbeit der Bürger zu werben. Die Verwendung von Aufklebern als Werbemaßnahme hört sich vielleicht naiv an, ist aber ein probates Mittel, um auf ein Anliegen aufmerksam zu machen. „Gemeinsam für Kalkar“ könnte es lauten. Es muss der berühmte „Ruck“ durch die Stadt gehen. Effizienzsteigerung in allen Verwaltungsbereichen, motivierende Mitarbeiterführung, Verantwortung übertragen, Freiräume schaffen und viele weitere fördernde Maßnahmen bergen ein ungeahntes Potential. Der Bauhof ist die Achillesferse für das Erscheinungsbild einer jeden Stadt. Ungepflegte Beete, Ecken, Plätze, Straßen usw. sind die folgenschwere Konsequenz einer personellen Unterversorgung. Die Auswirkungen sind nicht nur katastrophal für den Bereich Kultur und Tourismus. Wer [mehr…]
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Ausschuss für Kultur und Tourismus

Liebe FORUMER, liebe Mitbürger, Der Ausschuss für Kultur und Tourismus tagte am 05.11.2014 erstmalig unter der Leitung von Hubert Hell (FORUM). Hubert eröffnete die Sitzung und verpflichtete als erste Amtshandlung die an der Sitzung teilnehmenden sachkundigen Bürger Claudia Michels-Köster (SPD), Steffen Bettray und Frank Vermaasen (FORUM). Im Anschluss berichtete er von seiner „Dienstreise“ nach Wolin (siehe Archiv / 15. August). Harald Münzner, Leiter der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Tourismus veranschaulichte daraufhin die Reise mit entsprechendem Bildmaterial. Generell sind diese Städtepartnerschaften, die in der Folge auch die Schulen und Vereine mit einbeziehen, außerordentlich wichtig für die Völkerverständigung. Partnerschaften unter Schulen mit einem Schüleraustausch ermöglichen unmittelbar die Teilhabe der Bürger, da die Unterbringung in einem privaten Umfeld während des Aufenthaltes angestrebt wird. Zu dem Tagesordnungspunkt – Erneuerung von Hinweistafeln an Gebäuden und Denkmälern – stellte Harald Münzer Entwürfe vor. Nachfolgend wurde die Anschaffung von 10 Tafeln einstimmig beschlossen. Insgesamt sollen 40 Stück im Stadtgebiet erneuert werden. Im Tagesordnungspunkt – Fragen nach §17 der Geschäftsordnung – fragte Günter Pageler (FBK) nach den Gründen für die deutlich geringere Beteiligung [mehr…]
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Einladung zu einem Vortrag des Stadtsoziologen Hans Hoorn

Bewährtes bewahren  –  Zukunft gestalten Denkanstöße zu Kalkars Potentialen und Chancen Der bekannte Stadtsoziologe Hans Hoorn aus Maastricht (NL) referiert auf Einladung des FORUM Kalkar zur Steigerung der Attraktivität von Innenstädten im Allgemeinen und zur Belebung von Kalkars Stadtkern im Besonderen. Wir laden alle interessierten Bürger Kalkars zu dieser Veranstaltung herzlich ein. Im Anschluss ist die Möglichkeit zur Diskussion gegeben. Samstag, den 15.11.2014 um 14:00h im Großen Saal von Hotel Siekmann, Kesselstr. 32