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Feuerwehr kann günstig versichert werden?

Es ist schon interessant, welche Stilblüten durch die fehlerhafte Interpretation eines Ratsantrages zutage kommen können. Da schreibt die „Rheinische Post“ in ihrer Ausgabe vom 15. Juli 2016, das die Feuerwehr der Stadt Kalkar nun günstiger versichert werden kann und die Stadt dadurch Steuern spart. Das liebe RP, ist aber mit dem Ratsantrag des FORUM Kalkar nicht gemeint. Hier geht es um die grundsätzliche Eintragung der Feuerwehr Kalkar in die Feuerwehrklassenliste des GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e. V.). Nutznießer dieser Eintragung sind die Industrie- und Gewerbebetriebe, die somit durch eine individuelle Risikobewertung bei ihrem jeweiligen Feuerversicherer eine Ersparnis ihrer Prämie erreichen können. Also keine Ersparnis bei der Stadt Kalkar – schade.
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Fazit zur Info-Veranstaltung „Einbruch- und Diebstahlschutz“

Erfreulich gut besucht war die vom FORUM Kalkar initiierte Infoveranstaltung zum Einbruch- und Diebstahlschutz am 29. Juni im „Campino“ in Wissel. Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger trafen sich zum Austausch mit Herrn Kriminalhauptkommissar Rudolf Dinkhoff vom Bereich Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Kleve. Der Kriminalbeamte erklärte ausführlich aus seiner Erfahrung und an Beispielen die Vorgehensweise der Diebe und mahnte an, beim Zusammentreffen mit Einbrechern nicht den Helden zu spielen. Der Schuss kann im wahrsten Sinne leicht nach hinten losgehen. Prävention ist sehr wichtig, aber auch diese kann nicht zu hundert Prozent einen Einbruch verhindern. Den deutlich geäußerten Wunsch nach einer größeren Polizeipräsenz konnte Herr Dinkhoff sehr wohl nachvollziehen, jedoch ist die Personaldecke auch im ländlichen Raum äußerst dünn, so dass unter Umständen sogar die Polizei aus dem Kreis Wesel in Kalkar „aushelfen“ muss. An einem eigens mit entsprechenden Utensilien ausgestatteten Autoanhänger zeigte der Kriminalbeamte die Möglichkeiten auf, Fenster und Türen mechanisch zu sichern, um den Einbrechern das Leben möglichst schwer zu machen. Erfahrungsgemäß gibt dieser nach etwa drei Minuten auf, wenn der Widerstand am Objekt zu groß [mehr…]