Nanotechnologie für die Kläranlage Hönnepel: FORUM-Antrag geprüft

„Nanotechnologie in der Kläranlage“? …, (noch) nicht in Kalkar! Aber wer weiß schon, welche Anforderungen zukünftig an die Abwasserreinigung von der EU an die Kommunen gestellt werden. Und ob eine Verwendung des getrockneten Klärschlamms als Düngemittel weiterhin erlaubt sein wird. Ein Antrag der Fraktion vom FORUM sollte „ein wenig Licht“ in dieZukunftstechnologie bringen.

Denn mit dem Einsatz der Nanotechnologie kann u. a. eine beträchtliche Gesamtkostenersparnis im laufenden Klärwerksbetrieb erzielt werden und Mikroplastik, Mikroschadstoffe, Medikamentenrückstände, PFAS u.v.m. signifikant entfernt werden. Eine 4. Reinigungsstufe nach der neuen EU-Richtlinie (KARL) würde ggfs. entfallen und somit die Folgekosten für die Bürgerinnen und Bürger entsprechend mindern.

Und somit wurde die Verwaltung beauftragt mit dem Abwasserbehandlungs- verband Kalkar-Rees in Verbindung zu treten, um den Einbezug der Nanotechnologie, z. B. der Firma VTA Deutschland GmbH und ggfs. weiterer Anbieter, unter der Berücksichtigung auf die Realisierung, Wirtschaftlichkeit und Effizienzsteigerung in der Kläranlage Hönnepel zu eruieren.

Das Prüfergebnis zeigte auf, dass aktuell keine Notwendigkeit für den Einsatz entsprechender Technologien und ggfs. einen Ausbau mit einer 4. Reinigungs- stufe in kleinen Kläranlagen besteht, aber:

Auszug aus dem Protokoll der Ratssitzung vom 16.07.2026:

… Da sich die rechtlichen Rahmenbedingungen in absehbarer Zeit voraussichtlich änderten und dadurch Mehrkosten entstehen könnten, würden entsprechende Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals vertieft geprüft. …

Eine schöne Urlaubszeit wünscht

Ihr FORUM Team