Klimamanagement beschlossen

„And the winner is“! … Am Ende konnte die moderne Leuchte, die zusammen mit der historisierenden Leuchte als Muster an der Fassade vom Marktstübchen angebracht war, nicht überzeugen.

In der Sondersitzung des Bauausschusses am Donnerstag, den 16.12.2021, fiel die Entscheidung mit einer großen Mehrheit zugunsten der historisierenden Leuchten für die historischen Fassaden am Marktplatz. In der unmittelbar folgenden Ratssitzung beschlossen die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger zudem u. a.  die Einrichtung einer Stabsstelle für das Klimamanagement, die nach der Vorgabe der Förderrichtlinien auf 2 Jahre befristet sein muss.

Nun gilt es die Daumen zu drücken, dass die vom Land zu 75 % geförderte Stelle auch zügig besetzt werden kann, denn Klimaschutzmanager sind gefragte Fachleute und es gibt viel zu tun.

Nachfolgende Maßnahmenliste gilt es abzuarbeiten:

V-1 Einrichtung einer Personalstelle Klimaschutzmanagement (KSM) und Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts (IKSK)

V-2 Erstellung eines Sanierungsplans für ausgewählte städtische Gebäude und Umsetzung der Sanierung unter besonderer Berücksichtigung einer hohen Energieeffizienz

V-3 Prüfung der Nutzungsmöglichkeit alternativer Heiztechnologien bei sämtlichen kommunalen Gebäuden anhand einer Checkliste

V-4 Durchführung einer Potenzial-, Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen für ausgewählte kommunale Dächer sowie anschließende Installation der Anlagen (sofern wirtschaftlich und technisch sinnvoll)

V-5 Beschluss zu geeigneten energetischen Mindeststandards bei kommunalen Neubauten

V-6 Sukzessive Umstellung des kommunalen Fuhrparks auf umweltfreundlichere Antriebsarten (nach Erstellung eines Umrüstungskonzepts)

V-7 Verankerung von Kriterien für eine nachhaltigere Beschaffung unter Einbeziehung der Klimawirkung der Produkte und deren Herstellung

Ausgangspunkt für die Realisierung dieser Maßnahmen war der FORUM-Antrag die Fokusberatung zum Klimaschutz durchzuführen. Auch wenn die Haushaltslage angespannt ist, so ist es aus Sicht der Fraktion vom FORUM unumgänglich auf „allen Ebenen“ den für den Klimaschutz relevanten Aspekten Rechnung zu tragen.

„Großer Beliebtheit“ erfreuen sich die Ortseingangsschilder des Stadtteils Wissel. Mit dem Diebstahl wird nicht nur die Verkehrssicherheit gefährdet. Allein für die Neubeschaffung entstehen den Bürgern Kosten in der Höhe von 500 €. So sollte der „Partykellerschmuck“ auch mal aus einem weniger „ortsbekundenden Blickwinkel“ betrachtet werden.

Wir wünschen Euch besinnliche Weihnachtsfeiertage und einen gute Rusch ins neue Jahr.

 

Bleibt gesund!

Ihr FORUM Kalkar