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Forum Kalkar lädt zur Führung am Ferien- und Campingplatz Wisseler See

Kalkar. Das Forum Kalkar lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer informativen Führung rund um den Ferien- und Campingplatz Wisseler See ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, 12. September 2026, von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr statt.

Im Mittelpunkt der Führung stehen die Entwicklung des Ferien- und Campingplatzes, aktuelle Planungen sowie die Bedeutung des Wisseler Sees als Freizeit- und Erholungsstandort für die Region. Die Teilnehmenden erhalten die Gelegenheit, sich vor Ort einen Eindruck von den Gegebenheiten zu verschaffen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

„Der Wisseler See ist ein wichtiger Anziehungspunkt für Gäste und Einheimische gleichermaßen. Mit der Führung möchten wir interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, mehr über den Standort und seine Zukunftsperspektiven zu erfahren“, erklärt das Forum Kalkar.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Anmeldungen bitte an rasmus.pohlmann@forum-kalkar.de

Termin: Samstag, 12. September 2026

Uhrzeit: 10:30 bis 12:00 Uhr

Ort: Ferien- und Campingplatz Wisseler See, Kalkar-Wissel

Das Forum Kalkar freut sich auf eine rege Teilnahme und einen interessanten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.

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Nanotechnologie für die Kläranlage Hönnepel: FORUM-Antrag geprüft

„Nanotechnologie in der Kläranlage“? …, (noch) nicht in Kalkar! Aber wer weiß schon, welche Anforderungen zukünftig an die Abwasserreinigung von der EU an die Kommunen gestellt werden. Und ob eine Verwendung des getrockneten Klärschlamms als Düngemittel weiterhin erlaubt sein wird. Ein Antrag der Fraktion vom FORUM sollte „ein wenig Licht“ in dieZukunftstechnologie bringen.

Denn mit dem Einsatz der Nanotechnologie kann u. a. eine beträchtliche Gesamtkostenersparnis im laufenden Klärwerksbetrieb erzielt werden und Mikroplastik, Mikroschadstoffe, Medikamentenrückstände, PFAS u.v.m. signifikant entfernt werden. Eine 4. Reinigungsstufe nach der neuen EU-Richtlinie (KARL) würde ggfs. entfallen und somit die Folgekosten für die Bürgerinnen und Bürger entsprechend mindern.

Und somit wurde die Verwaltung beauftragt mit dem Abwasserbehandlungs- verband Kalkar-Rees in Verbindung zu treten, um den Einbezug der Nanotechnologie, z. B. der Firma VTA Deutschland GmbH und ggfs. weiterer Anbieter, unter der Berücksichtigung auf die Realisierung, Wirtschaftlichkeit und Effizienzsteigerung in der Kläranlage Hönnepel zu eruieren.

Das Prüfergebnis zeigte auf, dass aktuell keine Notwendigkeit für den Einsatz entsprechender Technologien und ggfs. einen Ausbau mit einer 4. Reinigungs- stufe in kleinen Kläranlagen besteht, aber:

Auszug aus dem Protokoll der Ratssitzung vom 16.07.2026:

… Da sich die rechtlichen Rahmenbedingungen in absehbarer Zeit voraussichtlich änderten und dadurch Mehrkosten entstehen könnten, würden entsprechende Maßnahmen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals vertieft geprüft. …

Eine schöne Urlaubszeit wünscht

Ihr FORUM Team

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Moderner Aufzug in einem hellen Schulflur, im Vordergrund unscharfe Personen – Symbolbild zur geplanten Erneuerung der Aufzugsanlage am Jan-Joest-Gymnasium Kalkar

Aufzug im Jan-Joest-Gymnasium wird erneuert – FORUM bringt günstigere Spindeltechnik ins Spiel

„Der Fahrstuhl, Lift oder Aufzug“ …, welch wunderbare Erfindung …, aber nur, wenn dieser auch funktionstüchtig ist. Und im Jan-Joest-Gymnasium „muckt“ der Fahrstuhl schon einen geraumen Zeitraum. Eine zuverlässige Nutzung der Anlage ist nicht mehr gewährleistet und daher muss diese erneuert werden. 175.000 € sind für die Erneuerung der Aufzugsanlage veranschlagt und in der Sitzung des Rates der Stadt Kalkar am Donnerstag, den 16.07.2026, auch freigegeben worden.

Die Verwaltung hatte sich zuvor auf den Einsatz eines „herkömmlichen“ Seilzugaufzugs festgelegt. Geeignet für die Überwindung einer Etage und bis zu „grenzenloser Höhen“. Bislang verrichtet im Gymnasium ein Hydraulischer Aufzug seinen Dienst, der in seinem Unterhalt ausgesprochen wartungs- und kostenintensiv ist.

Allerdings bietet sich für den Einsatz im Schulzentrum auch der technisch gleichermaßen geeignete, aber deutlich günstigere Spindelaufzug an. Und daher beantragte die Fraktion vom FORUM den Einsatz dieser technischen Variante im Ausschreibungsverfahren zu berücksichtigen. Die Besichtigung einer entsprechenden Kabinenaufzugsanlage mit Spindeltechnik wurde bereits positiv bewertet! Bestenfalls wäre bei der anzunehmenden Ersparnis im Vergleich zu den Kosten für einen Seilzugaufzug die Anschaffung eines weiteren Spindelaufzugs für die Realschule realisierbar.

Auf die Notwendigkeit zur Ausstattung des Schulzentrums mit Fahrstühlen hat das FORUM bereits vor 10 Jahren hingewiesen. Denn die Barrierefreiheit ist zur Integration mobilitätseingeschränkter Menschen unerlässlich. Jeder Kinderspielplatz, jeder Kindergarten, jede Schuleinrichtung muss barrierefrei sein. Die eigentlich geringen Aufwendungen stehen in keinem Vergleich zum Nutzen, den ein kluger Kopf für die Gesellschaft leisten kann.

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking „lässt grüßen“.

Ihr FORUM Team

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Künstliche Intelligenz hält Einzug ins Rathaus

„KI, KI, KI … Künstliche Intelligenz“, ohne KI läuft nichts mehr. Und auch in der Verwaltung in Kalkar hat KI Einzug gehalten, wie die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses in der vergangenen Sitzung erfahren konnten.

Das FORUM stellte zuvor den Antrag, zur Beschleunigung der Arbeitsprozesse und zur Verbesserung der Bürgerkommunikation den Einsatz von KI-Systemen zu forcieren und im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit zu thematisieren.

Auszug aus der Niederschrift:

Herr Lindau, Leiter des Fachbereichs Verwaltungssteuerung und -service, erläutert, dass beispielsweise die Niederschriften der letzten Sitzungen sowie der aktuellen Sitzung durch ein KI-Programm transkribiert und zusammengefasst würden. Er betont, dass die Ergebnisse noch überprüft würden, es aber insgesamt eine erhebliche Arbeitserleichterung darstelle.

Und so wird zwar kein Personal „eingespart“ werden können, aber es spart Arbeitszeit, die wiederum anderweitig genutzt werden kann.

Kleines Schmankerl im Zusammenhang mit der Thematik: Auf der Sitzung des Rates der Stadt Kalkar wurde an die Bürgermeisterin die Frage gerichtet, warum die Niederschrift vom Bauausschuss noch nicht vorliegt?

Süffisant wies die Bürgermeisterin darauf hin, dass diese nun mit der Unterstützung durch die KI sehr umfangreich ausfallen würde und ihre Arbeitszeit …!

Frohe Pfingsten (ohne KI) wünscht
Ihr FORUM Team

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Laubkörbe kommen: Rat folgt FORUM-Antrag

„Frühling … Farbspektakel … sattes Grün“, welch ein schöner Anblick und kein Gedanke an die Zeit danach. Aber auf den Sommer folgt mit dem Herbst auch ein farbenfrohes Spektakel, allerdings verbunden mit dem jahreszeitlichen „Ungemach“: Das Laub der Bäume … insbesondere der städtischen Bäume!

In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 30. April wurde der Antrag vom FORUM zur Aufstellung von Laubkörben an den besonders stark betroffenen Bereichen im Stadtgebiet vorberaten. Drei Varianten der „Laubentsorgung“ standen zur Debatte:

  1. A) Entsorgung Laub durch externen Dienstleister oder Variante
  2. B) Entsorgung Laub durch den städtischen Bau- u. Betriebshof oder Variante
  3. C) Laubannahme am Standort des Bau- u. Betriebshofs

Die Ausschussmitglieder stimmten nach einer intensiven Beratung mit 6 zu 6 Stimmen für jeweils Variante A und C. Und somit musste die Entscheidung in der Sitzung des Rates der Stadt Kalkar am 07. Mai gefunden und getroffen werden.

Die CDU sprach sich als stärkste Fraktion mehrheitlich für die Variante C aus, um u. a. zuerst einmal „Erfahrung sammeln zu können“. Der Argumentation schloss sich die FBK an.

Aus der Sicht vom FORUM wenig bürgerfreundlich und auch nicht sonderlich hilfreich. Denn die Bürgerinnen und Bürger müssten das gesammelte Laub eigenständig zum Bauhof am Oyweg bringen. Der Argumentation folgte erfreulicherweise die Mehrheit der Ratsmitglieder und somit wird im Herbst erstmalig ein „Testbetrieb“ mit den Laubkörben stattfinden.

Ihr FORUM Team

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Parkplätze in Wissel: Ausschuss einigt sich auf Kompromiss

Ein Kompromiss ist die Lösung eines Konfliktes durch gegenseitige freiwillige Übereinkunft, unter beiderseitigem Verzicht auf Teile der jeweils gestellten Forderungen. Die Verhandlungspartner gehen aufeinander zu. … (Quelle: Wikipedia)!

Zwei Anträge, zwei Antragsteller, zwei Straßen in Wissel, aber die gleiche Thematik: Parkplätze. Und der CDU-Bürgermeisterins Verwaltung hielt nichts von alledem.

Die CDU beantragte die Erstellung von Parkflächen an der Friedrich-Ebert-Straße und das FORUM eine Ergänzung von Parkflächen an der Hellendorstraße. Der FORUM-Antrag zur Nachbesserung beruht auf eine Antragstellung aus dem Jahr 2024.

Die Begründung ist gleichlautend: Es besteht „Parkdruck“ in den beiden Straßen und in Wissel ganz allgemein. Und so begann ein zähes Ringen auf der Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Umwelt am Donnerstag, den 23.04.2026.

Der politische Wettbewerb beäugt sich hin und wieder, … wohl immer, mit Argusaugen. Das FORUM wollte unbedingt wieder einen Baum an den „CDU-Parkplätzen“, da dort zuvor auch einer stand, die CDU aber nicht. Aber da war ja noch was … der FORUM Antrag. Und mit dem tat sich die CDU schon 2024 schwer.

Und so kam es zum Kompromiss: Zwei zusätzliche Stellplätze an der Hellendornstraße und zwei an der Friedrich-Ebert-Straße nebst Baum.

Geht doch, die Anlieger wird’s freuen.

Ihr FORUM Team

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Schrottjäger, Sperrgut und eine pikante Ironie: Wer klaut, spart der Stadt Geld

„Wertstoff ohne Wert“?! … Wer hätte gedacht, dass die Altmetallsammlung im Zusammenhang mit der Sperrgutabfuhr höhere Kosten verursacht, je mehr Schrott vom Entsorgungsunternehmen aufgeladen wird. Und darüber zeigte sich auch die Bürgermeisterin, Alexandra Schacky, in der Beratung zu einem FORUM Antrag auf der Haupt- und Finanzausschusssitzung am Donnerstag, den 19.03.2026, verwundert.

Denn die Bürgerinnen und Bürger melden zur Sperrgutabfuhr ebenfalls ihr Altmetall zur Abholung an. In der Folge fährt das Entsorgungsunternehmen jede Adresse gezielt an. Aber zwischenzeitlich haben die umtriebigen Schrotthändler aus dem In- und Ausland bereits überwiegend den Wertstoff eingesammelt (Nein, nicht eingesammelt, sondern gestohlen, … Diebstahl!) und die Fahrt(en) des Unternehmens sind somit ohne sonderlichen „Ertrag“.

Und wer hat sich noch nicht über den regen Sammel- und Suchverkehr der „Altmetalljäger“ an den Sperrguttagen geärgert?

So sollte nach dem FORUM-Antrag der Ordnungsdienst der Stadt Kalkar verstärkt ein Auge auf das „Treiben“ halten, da der Erlös aus der Altmetallsammlung die Müllgebühren senken könnte.

Tja, Pustekuchen … je mehr geklaut wird, desto günstiger für die Stadt und somit für die Bürgerinnen und Bürger.

Frohe Ostern und auf das keine „faulen Eier im“ Osternest liegen!

Ihr FORUM Team

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Geld spielt doch eine Rolle: Warum Prioritäten im Haushalt zählen

Gemäß dem Motto: „Geld spielt keine Rolle“, … Schulneubauten, Kunstrasenplätze, Sportanlagen, Feuerwehrgerätehäuser, Spielplätze … alles machbar, so der einstimmige Tenor der CDU-Fraktion auf der Haupt- und Finanzausschusssitzung zur Haushaltsberatung am Donnerstag, den 05.02.2026.

Welch ein Sinneswandel. Kaum ist das Bürgermeisteramt wieder in den Händen der CDU und schon steht die Stadt „glänzend“ da. Die mahnenden Worte des Kämmerers in seiner Haushaltsrede haben offensichtlich in den Reihen der CDU keine Wirkung hinterlassen.

Investiv und konsumtiv, gute Schulden und schlechte Schulden sind die Schlagworte. Ohne Frage sind gut ausgestattete Sportstätten notwendig. Die Vereine leisten einen wertvollen Beitrag für die Gemeinschaft. Jedoch muss Augenmaß und auch eine Reihenfolge beibehalten werden.

Die Feuerwehrgerätehäuser werden peu à peu erneuert, die Grundschulen in Wissel und Appeldorn sind in der „Planung“. Das Fußballspielfeld in Wissel ist bis auf kleinere Ergänzungen für die Erneuerung fertig geplant. Und auch die Planungen sind kostenintensiv. Kredite sind schnell aufgenommen, aber Tilgung und Zinsen belasten den Haushalt der Stadt nachfolgend über Jahrzehnte.

Das FORUM erinnerte u. a. exemplarisch an die Haushaltsrede der CDU-Fraktion aus dem Jahr (siehe: Haushaltsrede CDU-Fraktion 13.02.2025 Rat der Stadt).

Ohne die Fördergelder vom Bund und / oder Land sind die Maßnahmen schwerlich zu bewältigen bzw. nahezu unmöglich, aber gleichzeitig auch das verführerische „süße Gift“. Denn auch bei einer Förderung von 60 % müssen 40 % weiterhin durch die Kommune gestemmt werden.

Das FORUM wird wie in vergangenen Jahren unparteiisch, mutig und mit Augenmaß agieren, darauf könnt ihr euch verlassen.

Ihr FORUM Team

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Wohin mit dem Herbstlaub?

„Alle Jahre wieder kommt …“, nicht nur das Christuskind, sondern fällt auch das Herbstlaub der Bäume und Sträucher. Und da rauft sich der ein oder andere Bürger und/oder Bürgerin die Haare: Wohin mit den herabgefallen Laubmengen der städtischen Bäume? Denn die Räumpflicht obliegt den Anwohnern.

Neidvoll wird diesbezüglich auf die Nachbarkommunen geschaut, wo überwiegend Laubkörbe an den besonders betroffenen Örtlichkeiten aufgestellt werden und das gesammelte Laub abgeholt wird.

Dieses Anliegen wurde nun auch schon seit Jahren von der Politik an die Verwaltung herangetragen, aber eben mit dem „lapidaren“ Verweis auf die Möglichkeit der Kompostierung und Entsorgung über die Braune Tonne und zusätzlich zu erwerbende Abfallsäcke rasch abgetan.

Diesen Umstand wollte die Fraktion vom FORUM final geklärt wissen und stellte den Antrag mit folgendem Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Örtlichkeiten mit einem vergleichsweise hohen Entsorgungsaufwand im Stadtgebiet zu eruieren und basierend auf dem Ergebnis die erforderliche Stückzahl und die Kosten für die Anschaffung der Behältnisse, den Arbeitsaufwand, die Entsorgung usw. zu ermitteln und dem Haupt- und Finanzausschuss zur weiteren Beratung vorzustellen.

Auf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 11.12.2025 wurde nun der Vorgang einstimmig auf den Weg gebracht, und wir blicken zuversichtlich in der Angelegenheit auf den nächsten Herbst!

Das FORUM-Team wünscht frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Brandmauer im Stresstest: CDU blockiert – AfD springt ein und sorgt für wirksame Ausschussbesetzung

Erst die 2. Ratssitzung nach dem glorreichen Wahlsieg der CDU und schon „wackelt die christdemokratische Brandmauer“…, die AFD-Fraktion als „Retter in der Not“!!! Wer hätte das gedacht?! Aber was war geschehen auf der Ratssitzung am Donnerstag, den 13. November?

Die Fraktionen haben u. a. ihre Besetzung der Ausschüsse bekanntgegeben. Allerdings überwog beim Ausschuss für Kultur und Tourismus die Anzahl der sachkundigen Bürger (SB) im Verhältnis zu den Ratsmitgliedern. Und das ist unzulässig, da ein Ausschuss in dieser Konstellation nicht beschlussfähig ist. Die CDU als stärkste Fraktion hatte allerdings die meisten SB für sich benannt und sah nicht ein, dass ein „Tausch“ in ihrer Mannschaft vorgenommen wird.

Die Besetzung der Ausschüsse stellt jedoch insbesondere für die kleinen Fraktionen eine größere Belastung dar, da „wenige Schultern mehr tragen müssen“. Den Ball nahm nach einigem Hin und Her mit der Dauerverweigerung der CDU die AFD auf und tauschte ihren benannten SB durch ein Ratsmitglied aus. Und schon war die Besetzung des Ausschusses zulässig. Die Gesichter sprachen Bände!!!

Soweit so gut! Aber dann stellte sich die gleiche Problematik beim Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport. Und wieder das gleiche Spiel. Dem Treiben konnte das FORUM nicht mehr zusehen und forderte die CDU als stärkste Fraktion auf, die Verantwortung zu übernehmen, welche diese dann auch nach kurzer interner Zwiesprache übernahm.

Das kann noch spannend werden. Was des Einen Leid, ist des Anderen Freud. Willkommen in der kommunalpolitischen Realität!

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