Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kalkar,

am 13. September 2015 trete ich als Kandidatin des FORUM Kalkar zur Bürgermeisterwahl an.
Der Bürgermeister sollte ein Mensch unter Menschen, ein Bürger unter Bürgern sein. Er muss sich unter ihnen bewegen und sich nicht in sein Amtszimmer zurückziehen.
Um den persönlichen Kontakt zu Ihnen, den Kalkarer Bürgern, herzustellen und um Vertrauen aufzubauen, möchte ich Sie mit diesem ersten Schreiben ein wenig über mich informieren.

Ganz persönlich
Ich bin 56 Jahre alt, in Mönchengladbach geboren und aufgewachsen. Nach dem Abitur habe ich in Bonn Agrarwissenschaften studiert und mit der Promotion 1986 abgeschlossen.
Anschließend habe ich mich intensiv um meine wachsende Familie gekümmert. Während dieser Zeit war ich oft ehrenamtlich tätig, u.a. acht Jahre als Vorsitzende der Schulpflegschaft des
Jan-Joest-Gymnasiums. Seit 2009 bin ich im Schuldienst beschäftigt, zur Zeit als Lehrkraft am Schulzentrum Kalkar im Rahmen des Förderprojektes „Komm mit! Fördern statt Sitzenbleiben“.
Ich bin seit 29 Jahren verheiratet und wohne auch schon genauso lange mit meiner Familie in Kalkar.
Unsere vier Kinder (27, 25, 23, 19) sind hier geboren und aufgewachsen. Wer aus der Großstadt kommt, weiß die Ruhe und Gelassenheit, die der Niederrhein ausstrahlt, zu schätzen. Wir leben gerne hier, Kalkar ist unser Zuhause.

Was ich mag
+ Menschen, besonders meine Familie
+ Hunde und Katzen
+ Natur
+ Krimis
+ Reibekuchen

Was ich nicht mag
– Heuchelei
– Gleichgültigkeit
– Tatenlosigkeit
– schlechte Laune
– Kamillentee

Warum trete ich jetzt zur Bürgermeisterwahl an?
Ich war 15 Jahre Mitglied der CDU und bin im Jahr 2013 aus einer tiefen Unzufriedenheit über die eingefahrenen politischen Strukturen in Kalkar ausgetreten.
Als Mitbegründerin und Vorsitzende des FORUM Kalkar vertrete ich als direkt gewähltes Ratsmitglied und stellvertretende Bürgermeisterin seit der letzten Kommunalwahl die Interessen der Bürger der Stadt Kalkar.
Mein Motto lautet: Wenn man etwas verändern will, muss man etwas tun und sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen.
Der Einzug des FORUM Kalkar als stärkste Fraktion in den Stadtrat war der Anfang. Ein Wechsel im Bürgermeisteramt ist ein weiterer wegweisender Schritt.

Ich freue mich auf den Gedankenaustausch mit Ihnen, nur durch persönliche Gespräche kann Bürgernähe enstehen.

Ihre Britta Schulz