Nachlese: Bürgergespräch in Appeldorn

Nachlese in Appeldorn

Das dritte Bürgergespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „FORUM vor Ort“ fand am 14.05. im Restaurant „Op den Huck“ in Appeldorn statt.

Die Kandidaten des FORUM KALKAR für die Wahlbezirke in Appeldorn, Irmgard Willemsen-Haartz und Heinz Igel, sowie Hermann Untervoßbeck, Kandidat für Kehrum und Neulouisendorf, begrüßten die anwesenden Bürger und FORUM-Mitglieder. Anschließend stellten sie sich und die Ziele des FORUM Kalkar vor. Ein wichtiges Thema war auch hier wieder die vom FORUM geplante Einführung eines kommunalen Bürgerhaushaltes, der es den Bürgern ermöglichen soll, sich in verständlicher Form über haushaltspolitische Vorgänge zu informieren und sich daran zu beteiligen.

Interessante Diskussionen wurden mit den ebenfalls anwesenden SPD-Vorstandsmitgliedern Paul Bienemann und Walter Schwaya geführt, die beide auch in Appeldorn kandidieren. Ratsherr Bienemann merkte an, dass den Bürgern ausreichend Möglichkeiten angeboten werden, sich zu informieren und an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Diese würden jedoch nicht oder nur in sehr geringem Umfang genutzt, da einfach kein Interesse bestehe. Dirk Altenburg vom FORUM KALKAR widersprach dieser Behauptung und führte mangelndes Bürgerinteresse vor allem auf die Art und Weise zurück, wie die Bürger derzeit in Kalkar informiert werden. Regelmäßige Bürgersprechstunden und Informationsveranstaltungen zu geplanten Projekten werden nicht angeboten.

Obwohl die Bürger von Appeldorn gerade im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ vor allen Dingen die positiven Seiten ihres Ortsteils herausstellen, gibt es auch hier Aspekte, die berücksichtigt werden müssen, damit Appeldorn auch in Zukunft belebt und lebenswert bleibt. Dazu gehören eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie der Erhalt der Grundschule, der Kindergärten und der Einkaufsmöglichkeiten. Die ortsansässigen Vereine müssen, auch da sie viel zur Eingliederung neu zugezogener Familien beitragen, gefördert und bei ihrer Arbeit unterstützt werden.