Ratsanträge

FORUM beantragt Parkflächenoptimierung

Die Parkflächenoptimierung und -gestaltung im Schwanenhorst und am Sportplatz Kalkar ist im Zusammenhang mit den bevorstehenden Maßnahmen in den Straßen Altkalkarer Straße, Am Markt und Hanselaerstraße sowie der Reduzierung der Pkw-Stellflächen auf dem bzw. am Marktplatz ein wesentlicher Baustein.

Daher muss frühzeitig eine konkrete Planung erarbeitet werden. Eine gegebenenfalls notwendige Erweiterung der Parkflächen für Busse und Pkw durch „klimaangepasste Parkplätze“ und die Einrichtung von Ladesäulen für E-Fahrzeuge müssen nach unserer Überzeugung vor dem Beginn der Baumaßnahmen realisiert werden.

In Abhängigkeit von den Beratungsergebnissen bedarf es der Beantragung möglicherweise zur Verfügung stehender Fördermittel. Die zu erwartenden Kosten sind im Haushalt für das Jahr 2022 einzuplanen.

Parkfläche-Sportplatz

Im Folgenden einige beispielhafte Punkte für eine erste Beratung der Parkfläche am Sportplatz Kalkar:

1.) Um Fahrgästen von Bussen einen sicheren Aus- und Einstieg zu ermöglichen, sollten alle in den Parkplatz einfahrenden Fahrzeuge durch Bodenkennzeichnungen und Schilder nach links gelenkt werden. Damit ist der Ausstieg jeweils rechts auf die Bewegungsfläche möglich – entweder an der derzeitigen Busparkfläche (auf der Seite zum Sportplatz) und/oder auf der (zusätzlich) einzurichtenden Stellfläche (gelb gekennzeichnet), die tagsüber (z.B. 9 – 19 Uhr) für Busse reserviert ist und ansonsten von allen Fahrzeugen genutzt werden kann.

2.) Die orange gekennzeichnete Fläche wird für neu einzurichtende Pkw-Stellplätze (im 90°-Winkel zur Bewegungsfläche) genutzt, die die auf dem Marktplatz wegfallende Parkplätze kompensieren.

3.) Die beiden bestehenden Wege (rote gekennzeichnete Streifen) von der Mühle / FBS zum Parkplatz werden, ebenso wie die neu einzurichtenden und bestehenden Parkplätze, deutlich besser ausgeleuchtet (LED-Technik). Diese Beleuchtung sollte mittels Bewegungsmeldern geschaltet werden, um eine dauerhafte und die somit unnötige Lichtverschmutzung in diesem Bereich zu vermeiden. Außerdem fällt somit jeder „Rumschleichende“ auf, da er das Einschalten der Beleuchtung aktiv auslöst.

4.) Die „Frauenparkplätze“ werden in die gelbe Fläche verlegt, da diese am nächsten zur Mühle / FBS gelegen und frei einsichtbar ist. Dadurch erhöht sich auch das subjektive Sicherheitsempfinden der NutzerInnen.

 

Glasfaser in Kalkar, Kehrum, Wissel?

Infoabend der Deutschen Glasfaser für Kalkar und Kehrum:

Datum: 07.09.2016
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort:
Pädagogisches Zentrum Kalkar
Am Bollwerk 18
47546 Kalkar

…und für Wissel:

Datum: 14.09.2016
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Ort:
Turnhalle Wissel
Dorfstraße 21
47546 Kalkar

Feuerwehr kann günstig versichert werden?

Es ist schon interessant, welche Stilblüten durch die fehlerhafte Interpretation eines Ratsantrages zutage kommen können. Da schreibt die „Rheinische Post“ in ihrer Ausgabe vom 15. Juli 2016, das die Feuerwehr der Stadt Kalkar nun günstiger versichert werden kann und die Stadt dadurch Steuern spart. Das liebe RP, ist aber mit dem Ratsantrag des FORUM Kalkar nicht gemeint. Hier geht es um die grundsätzliche Eintragung der Feuerwehr Kalkar in die Feuerwehrklassenliste des GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e. V.). Nutznießer dieser Eintragung sind die Industrie- und Gewerbebetriebe, die somit durch eine individuelle Risikobewertung bei ihrem jeweiligen Feuerversicherer eine Ersparnis ihrer Prämie erreichen können. Also keine Ersparnis bei der Stadt Kalkar – schade.

Denkmalplakette

Begründung: Die Stadt Kalkar hat derzeit beeindruckende 181 eingetragene Baudenkmäler vorzuweisen, die in die sogenannte „Denkmalliste“ eingetragen sind. Unserer Wahrnehmung nach ist dieses Alleinstellungsmerkmal in der Vergangenheit unverständlicherweise kaum beworben worden, um an historischer Architektur interessierte Menschen in unsere schöne Stadt zu locken. In einem ersten Schritt möchten wir im Vorlauf zum diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“, der am 11. September 2016 stattfinden wird, möglichst alle Baudenkmäler im Stadtgebiet mit
der schildförmigen Denkmalplakette des Landes Nordrhein-Westfalen kennzeichnen. Diese landesweit einheitliche Kennzeichnung, die derzeit an weniger als der Hälfte der Kalkarer Baudenkmälern montiert ist, ermöglicht es Bewohnern wie Besuchern unserer Stadt diese besonders schützenswerten, weil kulturhistorisch bedeutsamen

Aufgabe der Fraktionszimmer im Rathausneubau

Begründung: Nahezu das gesamte Dachgeschoss des Rathausneubaus wird seit Jahren ausschließlich unterhalten, um den Ratsfraktionen jeweils einen separaten Raum zur Verfügung zu stellen. Diese Räume stehen in der absolut überwiegenden Zeit leer. Eine Nutzung findet – bis auf wenige Ausnahmen – ausschließlich in den Abendstunden statt. Die Nutzung der Räume für Verwaltungstätigkeiten würde eine Optimierung der Arbeitsplatzsituation und ggf. auch die von verwaltungstechnischen Arbeitsabläufen ermöglichen.
Beschlussvorschlag:
Die bestehenden Fraktionszimmer werden während der Sommerpause geräumt. Alternativ wird den Fraktionen, auf ihre Anmeldung eines Bedarfs hin, ein anderer geeigneter städtischer Raum, wie z. B. ein Klassenzimmer, zugewiesen. Bei Anmeldung eines entsprechenden Bedarfs durch die einzelnen Fraktionen wird im oder im Umfeld des jeweiligen neuen Raums ein abschließbarer Schrank zur Verfügung gestellt. Auf die Bereitstellung
von Fraktionstelefonen wird verzichtet.

Einholung von statistischen Daten zum Rettungsdienst beim Kreis Kleve

Begründung: Im April 1996 wurde die in den Räumlichkeiten des heutigen Löschzugs Mitte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kalkar (Am Stadtpark / Bahnhofstraße) untergebrachte Rettungswache des Kreises Kleve geschlossen. In den vergangenen zwanzig Jahren ist die Bevölkerung unserer Stadt erfreulicherweise von 12.496 (1995) um etwa 11 % auf 13929 (2015) Mitbürgerinnen und Mitbürger gewachsen. Im gleichen Zeitraum hat sich die Altersstruktur der Bewohner unserer Stadt weiter verschoben. Das Wunderland Kalkar, das nahezu kontinuierlich neue Besucher- und Übernachtungsrekorde aufstellt und weiter expandiert, vergrößert an besucherstarken Tagen zudem Kalkars „Bevölkerung“ leicht um weitere 20 %.

Erarbeitung eines „Verkehrsflächenkatasters“

Begründung:
Nur ein aktuelles „Verkehrsflächenkataster“, in dem alle städtischen Straßen, Wege und Flächen für den ruhenden
Verkehr erfasst und mit Kennzahlen in Bezug auf ihren Zustand dargestellt sind, ermöglicht eine gezielte,
zukunftsorientierte und somit nachhaltige Investitionsplanung. Eine Darstellung des aktuellen Zustands der Verkehrsflächen
mittels Farbcodierung würde dabei die Dringlichkeit ihres Unterhalts bzw. ihrer Instandsetzung
optisch leichter erfassbar machen. Die Beurteilung des Zustands muss nach einheitlichen objektiven Kriterien
erfolgen. Eine Begehung, wie bisher durch die sogenannte Wegekommission praktiziert, ergibt keine adäquate
und vollständige Grundlage und ermöglicht somit in der Konsequenz auch keine verlässliche Basis für die erforderliche
vorausschauende Investitionsplanung.

Erarbeitung eines „Grünflächenkatasters“

Begründung:
Nur ein aktuelles „Grünflächenkataster“, in dem alle Grünflächen im städtischen Eigentum (Parks, Straßenbegleitgrün,
Sportplätze, etc.) erfasst und mit Kennzahlen in Bezug auf deren Pflegeaufwand dargestellt sind, ermöglicht
eine gezielte und effiziente Arbeitsplanung für den städtischen Bauhof. Eine solche Übersicht würde
die Erarbeitung von Maßnahmen zur Reduzierung des Pflegeaufwandes sowie zur Effizienzsteigerung ermöglichen.
Durch die mit geringerem Aufwand zu bewirtschaftenden Flächen bei gleichzeitig optimiertem Einsatz
von Personal und Maschinen würde sich mutmaßlich eine Entlastung des Haushalts oder alternativ – bei gleichbleibendem
Finanzaufwand – ein besserer Pflegezustand der Bestandsflächen realisieren lassen.

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