Presse

Stadt engagiert sich auf Burg Boetzelaer

RP online vom 29.1.2018: Kalkar. Zumindest übergangsweise ist ein Weg gefunden, wie die Appeldorner Burg öffentlich zugänglich bleiben kann. Die Stadt Kalkar hofft, so den Vorgaben der Zweckbindungsfrist zu entsprechen und nicht Millionen nachzahlen zu müssen. Der Betrieb der Burg Boetzelaer wird im neuen Jahr fortgeführt. Zum Jahresende 2017 stellte der Insolvenzverwalter seine Begleitung ein, nun führt Eigentümer Maximilian Freiherr von Wendt erst einmal selbst die Geschäfte. Der Verein Burg Boetzelaer, der für die Veranstaltungen und die Vermietung der Zimmer im Hauptgebäude zuständig war, ist nicht mehr existent. Er wurde im Zuge der Insolvenz aufgelöst. Der Vorsitzende von Wendt jedoch bleibt der Eigentümer – und muss Wege finden, mit der Burg Geld zur Sicherung der Unterhaltskosten zu verdienen. Die Stadt hat nun einen Mietvertrag mit dem Eigentümer geschlossen, der es ihr ermöglicht, in dem Gebäude öffentliche Veranstaltungen anzubieten. “Wir steigen da jetzt intensiv ein, Freiherr von Wendt bleibt aber Eigentümer mit allen Rechten und Pflichten”, sagt Stadtsprecher Harald Münzner, zuständig für Kultur und Tourismus bei der Stadt Kalkar.
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Und sie dürfen doch Fußball spielen

NRZ vom 20.01.2018: Kalkar.   Er saß auf der Zuschauer-Tribüne, verfolgte die Diskussion ums Ende des Bolzplatzes am Schwanenhorst – und kann sich eigentlich nicht wirklich wohl in seiner Haut gefühlt haben. Die Rede ist von dem Anlieger, der sich mit anwaltlicher Unterstützung den Kampf gegen ein paar Fußball spielende Kinder auf die Fahne geschrieben hat. Und wie es aussieht, hat er (wie berichtet) mit dem erzwungenen Abbau der beiden Tore keinen wirklichen Sieg errungen. Im Gegenteil: Denn wie sich im Rat herausstellte, sind sich Politik und Verwaltung einig: Darin, dass die Kinder genau dort, wo die Jungen und Mädchen bislang Fußball gespielt haben, erst einmal bleiben dürfen. „Wir werden in den nächsten Tagen das bisherige Schild dort abbauen und ein neues aufstellen: Da steht dann ,Öffentlicher Grünbereich’ drauf“, kündigte Stadtoberbaurat Frank Sundermann im Rat an. Wenn Kinder dort Federball spielen oder gegen einen Ball treten, habe das niemanden zu stören. Vielleicht werde man sogar eigens erwähnen, dass „Betreten erlaubt ist“, ergänzte er im NRZ-Gespräch.
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Etat einstimmig verabschiedet – müde Zustimmung in Kalkars Rat

Rheinische Post vom 20.01.2018: Kalkar. So richtig zufrieden ist keine Fraktion im Kalkarer Stadtrat mit der Finanzsituation im Allgemeinen und dem aktuellen Doppelhaushalt im Besonderen. Dennoch gaben alle dem Zahlenwerk ihre Stimme. Von Anja Settnik Das Forum, die Wählervereinigung, die auch die Bürgermeisterin stellt, fand noch die positivsten Worte für die aktuelle Lage. Oder besser fürs große Ganze, denn um die konkreten Ausgaben, Einnahmen, Sparmöglichkeiten und Investitionen ging es bei Forums-Fraktionschef Lutz Kühnen nur am Rande. Vielmehr lobte er die seiner Wahrnehmung nach verbesserte Diskussionskultur im Rat, die – bei wechselnden Mehrheiten – am Ende zu besseren Ergebnissen führe. “Auch wenn die finanzielle Situation nicht prickelnd ist, so wollen wir positiv in die Zukunft blicken und mit kreativen und innovativen – manchmal auch zunächst belächelten – Ideen die Weichen für die Zukunft stellen”, so Kühnen.
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SEG soll in Kalkar in Wohnungen investieren

NRZ vom 20.01.2018: Kalkar.   Lutz Kühnen (Forum) wünscht sich neue Aufgaben für die Stadtentwicklungsgesellschaft. Eine Kulturförderabgabe soll diskutiert werden. Lutz Kühnen, Fraktionsvorsitzender des Kalkarer Forums, möchte eine Diskussion über eine Kulturförderabgabe anstrengen. In seiner Haushaltsrede sagte Kühnen, dass ein einziger Euro pro Übernachtung knapp 200 000 Euro für die Stadtkasse einbringen würde. Dieses Geld, das nicht von den Kalkarern zu leisten wäre, könnte zum Erhalt des Museums oder des Stadtarchivs beitragen. Kühnen sprach sich dafür aus, dass Kalkar sich in Zukunft noch stärker als kulturelles Zentrum des Niederrheins begreifen müsse.
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Der Lärm wurde nicht gemessen

NRZ vom 16. 01.2018: Bürgermeisterin Britta Schulz: Gutachten zur Schließung des Bolzplatzes beruht nur auf einer angenommenen Lärmbelästigung. Die schalltechnische Untersuchung, die zur Beseitigung der beiden Tore auf dem Bolzplatz am Schwanenhorst geführt hat (wir berichteten), basiert nicht auf einer tatsächlichen Messung des Lärmpegels. Das teilte gestern Bürgermeisterin Britta Schulz der NRZ auf Nachfrage mit. Die Untersuchung richte sich nach der Lärmschutzrichtlinie und Erfahrungswerten. So wurde für den Bolzplatz am Schwanenhorst angenommen, dass 25 Fußballspieler einen Lärmemission von 101 Dezibel verursachen – ganz unabhängig davon, ob dort überhaupt 25 Menschen Fußball spielen.
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Grußwort der Bürgermeisterin zu Weihnachten 2017

Liebe Kalkarer Bürgerinnen und Bürger, das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu, das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel stehen kurz bevor – Zeit auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Auch unser Jubiläumsjahr „775 Stadtrechte Kalkar“ geht nun zu Ende. Ein Bürger-Jubiläumsjahr, wie ich meine. Über das gesamte Jahr hinweg hat es großartige Veranstaltungen im ganzen Stadtgebiet gegeben, für eine kleine Stadt eine tolle Leistung. Darauf können wir miteinander stolz sein. Wir alle, die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, haben das geschafft, mit viel Einsatz und wenig Geld. Alle Veranstaltungen aufzuzählen sprengt den Rahmen. Deshalb hier nur zur Erinnerung:
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Verärgerte Kalkarer Politik stimmt für die Schulsanierung

NRZ vom 19.10.2017: Kalkar.   Im Schul- und Hauptausschuss zeigten sich Kalkarer Politiker aller Parteien verärgert über die Kostensteigerungen bei der Schulsanierung. Die Verärgerung in der Kalkarer Politik ist groß. Mit Widerwillen haben Schul- und Hauptausschuss am Dienstagabend die deutlichen Kostensteigerungen für die Sanierung des Schulzentrums zur Kenntnis genommen (wir berichteten) und die Politiker richteten ihre deutliche Kritik an Verwaltung und Architekt Gunnar Ader: „Warum sind diese Mängel nicht schon bei der ersten Begehung aufgefallen?“, wollte ein sichtlich verärgerter Dirk Altenburg vom Architekten wissen. „Ich frage mich auch, wer überhaupt in der Vergangenheit die Brandschau durchgeführt hat, wenn er all diese Mängel nicht beanstandet hat? Diesen Mann möchte ich hier nicht mehr sehen“, so Altenburg.
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2,7 Millionen für Kalkars Campus nötig

RP Online vom 19.10.2017: Längst geht es nicht mehr nur um die Kosten des Ringtausches. Die Schulen im Schulzentrum sind in so schlechtem Zustand, dass erhebliche Sanierungen nötig sind. Investitionen in Brandschutz, Elektrotechnik und Ausstattung. Von Anja Settnik Die Stimmung war angespannt bis gereizt. Dass doppelt so viel Geld fürs Schulzentrum nötig ist wie zunächst angenommen, lässt die Stadtverwaltung in keinem guten Licht dastehen. Und auch das planende Architekturbüro musste sich unbequeme Fragen gefallen lassen. Beide wendeten die Schelte, die sie einzustecken hatten, um und monierten, dass früher Verantwortliche sich offenbar nicht um die Kalkarer Schulen gekümmert hätten. Überwiesenes Geld für die “Schulpauschale” wurde für andere Zwecke ausgegeben, derweil vergammelten die über 40 Jahre alten Gebäude von Hauptschule, Gymnasium und wohl auch der Realschule. Die Baukörperuntersuchungen aus Anlass der Umstrukturierung brachten die Wahrheit an den Tag: 2,7 Millionen Euro sind nötig, um die Grundschule ins Zentrum aufzunehmen, die Gymnasiasten in die frühere Hauptschule umziehen zu lassen und die Gebäude auf einen technisch guten Stand zu bringen.
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Der Schatz aus der Kalkarer Rumpelkammer

NRZ vom 18.10.2017: Kalkar.   Die Skulptur „Bremer Stadtmusikanten“ des bekannten Künstlerehepaares Kuhbach-Wilmsen liegt in Kalkar unbeachtet in einer Lagerhalle Lutz Kühnen ist ganz begeistert. Je länger er sich mit dieser Sache beschäftigt, desto spannender wird sie für ihn. Eher beiläufig hat der Fraktionsvorsitzende des Forums entdeckt, dass Kalkar fünf Skulpturen zweier namhafter Künstler besitzt – nur bislang wusste noch niemand davon. Seit acht Jahren liegen die „Bremer Stadtmusikanten“ nun schon in der Lagerhalle des Gewerbe- und Gründerzentrums in Kalkar-Kehrum und kein Mensch kümmert sich drum. Wurde das Werk ursprünglich dem Künstler Alfred Sabisch zugeordnet, ist jetzt klar, dass die Skulptur von dem international bekannten Künstlerehepaar Anna Kubach-Wilmsen und ihrem bereits verstorbenen Ehemann Wolfgang Kubach erschaffen worden ist. „Selbst der Neffe Christoph Wilmsen-Wiegmann kannte diese Skulptur nicht“, so Lutz Kühn.
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In Kalkar wird für 2017 Nachtragshaushalt nötig

Rheinische Post vom 16.09.2017: Kalkar. Kämmerer Stefan Jaspers stellte im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss den ersten Nachtrashaushalt für das Jahr 2017 vor. Nur rund die Hälfte der Kommunalpolitiker folgte seinem Vorschlag – der Rat wird über die Sachlage in der kommenden Woche zu befinden haben. “Seit dem Zeitpunkt der Verabschiedung der Haushaltssatzung haben sich mehrere Sachverhalte ergeben, die den Erlass einer Nachtragssatzung für das Haushaltsjahr 2017 notwendig machen”, erklärte Jaspers. Zusätzliche, zuvor nicht absehbare Aufwendungen in erheblichem Umfang seien zu leisten.