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Information zum Artikel – CDU Kalkar startet Angriff auf das FORUM – vom 13.08.2015 in der NRZ

Das also soll ein Angriff der CDU Kalkar auf die Arbeit des FORUM gewesen sein? Das war bestenfalls ein Rohrkrepierer, den die Herren Leusch und Wolters da verursacht haben.

Ein Schuss, der nach hinten los ging und manch einen politisch interessierten Mitbürger nur den Kopf schütteln lässt. So sieht also der „neue“ Politikstil seit Mai 2014 in Kalkar aus.

 

Aber der Reihe nach.

Wolters kritisiert, dass das FORUM nicht den Vorsitz der wichtigen Ausschüsse Bau-, Planungs,- Verkehrs- und Umwelt sowie Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung haben wollte, sich vor der Verantwortung „gedrückt“ habe.

FAKT ist aber, dass im Rahmen der Ratssitzung am 24.6.2014, CDU und SPD eine Zählgemeinschaft gründeten und entgegen vorheriger Absprachen so den ersten Zugriff auf die Vorsitze dieser Ausschüsse hatten.

Was Wilhelm Wolters unerwähnt lässt: In allen Fachausschüssen sind sowohl FORUM – Ratsmitglieder als auch durch das FORUM benannte sachkundige Bürger vertreten. Sie alle leisten hier verantwortungsvolle Arbeit, was sich auch an den Ratsanträgen ablesen lässt (siehe www.forum-kalkar.org).

Eine echte Frechheit leistet sich Wolters mit der Aussage:

„Die Schaffung des Fachmarktzentrums wäre beinahe an der Zustimmung des FORUM gescheitert“.

Das ist selbst in Wahlkampfzeiten nicht zu verzeihen, denn FAKT ist, der Ratsbeschluss zum Bau des FMZ wurde in der vorherigen Legislaturperiode und somit lange vor Gründung der Wählergemeinschaft FORUM Kalkar beschlossen. Die Eröffnung des Fachmarktzentrums fand während des Straßenwahlkampfes zur Kommunalwahl 2014 statt, auch nachzulesen im Archiv auf unserer Internetseite oder bei einer schnellen Internetrecherche.

Auch der CDU – Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Leusch verbreitet gezielt Fehlinformationen:

„Was jedoch total irritiert ist der Vorwurf, der Bürgermeister würde eine Blockadepolitik betreiben. Hier müssen einige wohl noch das Rechnen erlernen. Die CDU hat 10 Stimmen im Rat. Das Forum ist die stärkste Fraktion. Von einer Blockadehaltung kann daher überhaupt keine Rede sein.“

Dann wollen wir mal nachrechnen: FORUM 11 Sitze, CDU 10, SPD 5, Grüne 3, FBK 2 und die FDP einen Sitz. Bei vielen Abstimmungen ergaben sich in der Vergangenheit Pattsituationen (FORUM, Grüne und FBK zusammen 16 Stimmen, die CDU mit SPD und FDP auch 16 Stimmen). Da auch der Bürgermeister bei den meisten Abstimmungen stimmberechtigt ist, ist er das Zünglein an der Waage und das Ergebnis dementsprechend.

Somit ergibt sich auch eine Klarstellung des Begriffs „Mehrheitsfraktion“, der gerne von CDU und FDP benutzt wird. Das FORUM ist nach obiger Rechenart keine Mehrheitsfraktion, sondern lediglich stärkste Fraktion.

Zur Blockadepolitik sei gesagt, dass der Bürgermeister u. a. auch den Ratsmitgliedern des FORUM vielfach den Zugang zu wichtigen Informationen verweigert. Das hat nichts mit der Sitzverteilung im Rat zu tun, sondern mit seiner persönlichen Auffassung von Amtsführung.

Aussage Leusch:

Der politische Mitbewerber würde Dinge verbreiten, die nicht der Wahrheit entsprechen. Dass Kalkar 14 Millionen Euro Schulden habe, sei so nicht richtig, so Leusch. Man müsse gezielt zwischen den Altschulden unterscheiden (6,9 Millionen Euro) und den neuen Schulden (eine Millionen Euro), die nach dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement zu anderen Konditionen aufgenommen worden sind.

Schulden sind Schulden. Und da macht es auch keinen Unterschied, ob es alte oder neue sind. Stellt sich nur die Frage, wer hier Rechnen lernen muss.

FAKT ist: In der vom FORUM beantragten öffentlichen Informationsveranstaltung hätte die Verwaltung den Bürgerinnen und Bürgern den desaströsen städtischen Haushalt sehr gut erläutern können. Aber dazu fehlte wohl die notwendige Courage! Der Antrag wurde u.a. auch mit den Stimmen der CDU abgelehnt.

Und FAKT ist auch, das alte und neue Schulden zurückgezahlt werden müssen.

Halten wir fest:

Das Konzept der CDU als ehemalige absolute Mehrheitspartei besteht seit der Wahl darin, es sich mit den 10 verbliebenen Ratsmitgliedern in den Sesseln bequem zu machen, mit den Fingern auf die 11 Ratskolleginnen und Kollegen des FORUM zu zeigen und lautstark eine Bringschuld einzufordern. Diese Forderung bekundete der amtierende Bürgermeister bereits mehrfach, wohlwissend, dass dem FORUM oft die erforderliche Mehrheit fehlt.

FAKT ist, FORUM ist mehrfach auf alle anderen Fraktionen zugegangen mit dem Ziel, gemeinsam Politik für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt zu gestalten. Leider mit dem Ergebnis, dass Grabenkämpfe für einige Ratsmitglieder wichtiger waren als eine über Parteigrenzen hinausgehende, funktionierende ergebnisorientierte Ratsarbeit.

FAKT ist auch, dass die Einladung des Vorsitzenden des neuen Ausschusses für Bürgerbeteiligung und Gemeinwesen zu einer ersten Besprechung von den Ausschussmitgliedern der CDU komplett ignoriert wurde. Und das, obwohl auch die CDU – bei einer Enthaltung – für die Einrichtung dieses Ausschusses unter Vorsitz des FORUM gestimmt hat. Nicht einmal zu einer schriftlichen oder telefonischen Absage haben sich die entsprechenden Mitglieder durchringen können.

Das Bürgerbeteiligung demnächst auch in Kalkar möglich sein soll, ist der CDU wohl unheimlich. Schade, dass so unnötig Zeit und Engagement der Willigen vergeudet wird.

Bis heute scheinen die Ratsmitglieder der CDU mit ihrem Frontmann im Bürgermeisteramt dem Verlust ihrer absoluten Mehrheit hinterher zu trauern. Was waren damals die mahnenden Worte von Klaus-Dieter Leusch?

„Wir haben verstanden!“

Allerdings darf das, mehr als ein Jahr später, bezweifelt werden.

Hier zum Nachlesen der Beitrag der CDU, veröffentlicht in der NRZ vom 13. August 2015

 

FORUM Kalkar

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Fehlerteufel oder Absicht?

Da mag sich der geneigte Leser heute morgen verwundert die Augen reiben, wenn er lesen muß, dass es im Rat der Stadt Kalkar nur 22 Ratsherren gibt. Zitat in der NRZ Ausgabe vom 15.August 2015:

„Das ist zwar alles rechtlich nicht angreifbar, aber es ist keine gemeinsame Politik“, so Kühnen. Ihm gehe es völlig ab, dass die 22 Ratsherren, die die Bürger vertreten sollen, sich so stark einer Gemeinschaft zugehörig fühlen“.

Wir alle wissen natürlich, das es 32 Ratsherren sind, die im Rat der Stadt Kalkar vertreten sind.

Ein weiter Fehler des Redakteurs bezieht sich auf die Zusammensetzung der Zählgemeinschaft im Rahmen der Ausschussbesetzung 2014. Zitat in der NRZ Ausgabe vom 15.August 2015:

Kühnen klärt auf, dass CDU und FDP bei der Besetzung der Vorsitzendenpositionen eine sogenannte Zählgemeinschaft eingegangen seien. Damit hatten die beiden Parteien die meisten Stimmen und durften sich den ersten Ausschussvorsitzenden wählen.

Richtig muss es heißen: „Kühnen klärt auf, dass CDU und SPD bei der Besetzung … Es bleibt zu hoffen, dass zukünftig Gesprächsinhalte in Artikeln der NRZ richtig wiedergegeben werden.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
FORUM Kalkar

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Pressemitteilung

Pressemitteilung zur Veröffentlichung als Reaktion auf den Bericht –

Kalkarer CDU schaltet sich in die Ratssaal-Debatte ein

– vom 03. August in der RP

Die Äußerungen des Fraktionsvorsitzenden der CDU, Klaus-Dieter Leusch, zeugen von den in Jahrzehnten gewachsenen, tief verkrusteten Strukturen innerhalb der Kalkarer CDU. Das FORUM, SPD, Grüne, FBK und FDP vertreten einheitlich die Auffassung, dass die Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten in einer öffentlichen Veranstaltung sehr wohl in den Räumlichkeiten des Rathauses ohne Einschränkungen durchgeführt werden sollte. Dies wurde dem Bürgermeister vom FORUM schriftlich mitgeteilt. Ein gemeinsamer Antrag wurde am 28. Juli gestellt.

Die wohlklingende Äußerung von Leusch „Wir haben verstanden!“ nach dem Wahldebakel der CDU im letzten Jahr getätigt, war der bis heute andauernden Schockstarre in den Reihen der CDU geschuldet. An das Amt des Bürgermeisters sind ausdrücklich keine Ausbildungsvoraussetzungen geknüpft. Die Fachleute arbeiten bereits in der Verwaltung. Vielmehr hat der Bürgermeister in erster Linie die Aufgabe, die Mitarbeiter des „Unternehmens Stadt“ zu führen, zu motivieren und für die Tätigkeit im Unternehmen zu begeistern. Die Arbeit muss Freude machen, damit alle Mitarbeiter ihre optimale Arbeitsleistung erbringen können. Hier ist der Amtsinhaber gefordert, ein entsprechendes Arbeitsklima zu schaffen. Es ist die ewige abgedroschene Phrase der Gestrigen, die „Fachkompetenz als Verwaltungsfachmann“ als Grundvoraussetzung für das erfolgreiche Führen einer Verwaltung einfordern. Der Bürgermeister hat die Aufgabe, sich mit aller Kraft für das Wohl der Stadt und ihrer Bürger einzusetzen.
Unvergessen bleibt der Umgang des amtierenden Bürgermeisters, wie er als Verwaltungsfachmann mit dem Votum der Bürger zur Gestaltung des Marktplatzes in Kalkar umgegangen ist. Rechtlich nicht angreifbar, eben fachlich korrekt, aber für den Bürger nicht nachvollziehbar. Der Bürgermeister hat seinen Bürgern zu dienen, dafür wird er von den Bürgern gewählt. Er hat die Ratssitzungen, wie in der Geschäftsordnung festgeschrieben, unparteiisch zu leiten. Die ständigen „Seitenhiebe“ des amtierenden Bürgermeisters in Richtung des FORUM lassen erheblich daran zweifeln, ob Fachkompetenz die einzig wahre Eigenschaft ist, die ein Bürgermeisterkandidat vorweisen sollte.

Dirk Altenburg
Stellv. Vorsitzender FORUM Kalkar

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FORUM vor Ort in Kalkar

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „FORUM vor Ort“ lädt das FORUM Kalkar am Mittwoch, den 12. August, um 19:00 Uhr zu einem Gedankenaustausch in das „Marktstübchen“ in Kalkar ein.
Die Einladung richtet sich insbesondere an die Einwohner der Wahlbezirke 1 bis 8 (Hanselaer, Kalkar und Altkalkar), natürlich sind aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aus anderen Wahlbezirken herzlichst willkommen.
Der Fraktionsvorsitzende des FORUM Kalkar, Lutz Kühnen, wird zusammen mit den Ratsvertretern der Wahlbezirke ausführlich über die bisherige Arbeit der Wählergemeinschaft berichten. Die aktuelle politische Situation in Kalkar wird von der Bürgermeisterkandidatin des FORUM, Dr. Britta Schulz, erläutert.
Im FORUM-Büro in der Monrestraße 37 steht Britta Schulz jeden Samstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Lutz Kühnen
Fraktionsvorsitzender FORUM Kalkar

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FORUM vor Ort in Grieth und in Hönnepel

Das FORUM hatte am Montag, den 27. Juli, die Bürger zu einem Gedankenaustausch in den Deichgräf in Grieth und am Dienstag, den 28. Juli, in das Gasthaus Maas in Hönnepel eingeladen. Trotz der Ferienzeit waren die beiden Treffen gut besucht. Nach der Begrüßung durch unser Ratsmitglied in Grieth, Hubert Hell, und in Hönnepel durch Johannes Peters und Paul van Laak (Niedermörmter), erläuterte Dirk Altenburg die aktuelle politische Situation in Kalkar anhand zahlreicher Beispiele. Nachfolgend ein kleiner Auszug:

Die Ratsmitglieder der CDU und der Bürgermeister, als auch einige Ratsmitglieder der SPD sind in ihren eingefahrenen Strukturen gefangen. Der vom FORUM gestellte Antrag, eine öffentliche Informationsveranstaltung zur aktuellen Haushaltslage durchzuführen, um die Bürger über diesen wenig bekannten Themenkomplex aus erster Hand zu informieren, wurde abgelehnt. Nicht nachvollziehbar für das FORUM, da durch eine für jeden Bürger verständliche Offenlage des Haushalts unter anderem auch für mehr Eigenverantwortung hätte geworben werden können.

In der letzten Ratssitzung wurde zum wiederholten Mal von der CDU auf die „Bringschuld“ des FORUM als größte Fraktion hingewiesen. Der Bürgermeister hatte sich ebenfalls in den vergangenen Sitzungen dahingehend geäußert. Heißt nach Ansicht der CDU, macht mal, wir schauen derweil zu und werfen euch gerne den einen oder anderen Knüppel zwischen die Beine. Wie in den Niederschriften auf der Webseite der Stadt Kalkar einsehbar, ist die CDU als ehemalige Mehrheitsfraktion das ausgiebige „Zuschauen“ und „Abnicken“ durchweg gewohnt.

Der abgelehnte Antrag des FORUM auf Einführung der Ehrenamtskarte wurde bereits frühzeitig wegen des vermuteten hohen Verwaltungsaufkommens abgelehnt. Dem Antrag der CDU auf die Vergünstigung der aktiven und ehemaligen Feuerwehrleute zum freien Eintritt in das Schwimmbad in Bedburg-Hau und dem Wisseler See (sowie ggf. zukünftig auch im Bad in Rees) wurde zugestimmt. Für jedes Mitglied muss nun ein Ausweis mit Lichtbild ausgestellt werden und die Kosten für die Schwimmbadnutzung werden der Stadt monatlich in Rechnung gestellt. Den Feuerwehrkameraden sei diese kleine Vergünstigung gegönnt, aber da wäre die Ehrenamtskarte, die durch das Land NRW finanziert wird, nach Auffassung des FORUM wohl die günstigere und interessantere Alternative gewesen, da sie landesweit zu Vergünstigungen berechtigt.

Auffällig ist der vom Bürgermeister „gedeckelte“ Informationsfluss. Diesbezüglich hat nicht nur Dr. Britta Schulz, als Vorsitzende des Schul-, Jugend- und Sportausschusses, reichlich negative Erfahrungen sammeln müssen.

Der Einladung unseres Vorsitzenden für den Ausschuss Bürgerbeteiligung und Gemeinwesen, Paul van Laak, zu einer ersten Gesprächsrunde ist nicht ein CDU-Ausschussmitglied gefolgt. Soweit in der Ferienzeit vielleicht noch vertretbar, aber noch nicht einmal auf die E-Mail mit der Einladung zu antworten, ist ein äußerst befremdlicher Politikstil, der geradezu an Arbeitsverweigerung grenzt.

Die Bürger äußerten ein hohes Maß an Politikverdrossenheit. Das Wort – Verlogenheit – fiel mehrmals. Das „Wir haben verstanden!“, von dem Vorsitzenden der CDU, Klaus Dieter Leusch, nach der Wahl am 25.05.2014 vollmundig geäußert, hat sich als reine Augenwischerei erwiesen. Alle anwesenden Bürger waren einheitlich der Meinung, dass nur mit einem Wechsel an der Verwaltungsspitze der Durchbruch im Interesse der Bürger geschafft werden kann.

Der nächste „FORUM vor Ort“-Termin (für die Wahlbezirke 1 bis 8: Kalkar, Altkalkar, Hanselaer) findet am 12. August ab 19:00 im Marktstübchen statt. Wie immer sind auch zu dieser Veranstaltung alle Bürger herzlich eingeladen!

Dirk Altenburg

Stellv. Vorsitzender FORUM Kalkar

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